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24.09.2018 15:50 Alter: 20 days

Sieben auf einen Streich - Erfolgreiche Brandenburger Fleischrindjungzüchter auf der MeLa

Im Rahmen der MeLa veranstaltete der Verband deutscher Fleischrindjungzüchter e.V. den 10. Bundeswettbewerb mit 70 Teilnehmern aus ganz Deutschland. Aus Brandenburg reisten sieben Teilnehmer mit ihren Betreuern nach Mühlengeez und das mit großem Erfolg.


In diesem Jahr hatten wir Brandenburger einen etwas kürzeren Weg zum Bundeswettbewerb. So konnten am Freitagnachmittag die Tiere in Ruhe gewaschen und das Gelände von den Jungzüchtern erkundet werden. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Theoriewettbewerbe. Tierbeurteilung von Anguskühen und das Rangieren von drei unterschiedlichen Klassen verlangten viel Konzentration. Am Nachmittag blieb dann noch Zeit für ein intensives Vorführtraining, bevor der Jungzüchterabend begann.

Daumen drücken und volle Konzentration

In einem harten Wettbewerb konnte sich Linda Polzfuß mit ihrer eigenen Uckermärker-Färse Carissima P gegen starke Konkurrenz durchsetzen und einen Klassensieg einholen. Dieser Erfolg wurde dann in der Siegerauswahl mit dem Titel „Beste Vorführerin Mittel“ gekrönt. Die Siegerschärpe hat für Linda einen besonderen Wert, da sie zum ersten Mal mit einem eigenen Tier auf Bundesebene gestartet ist und sich die wochenlange Vorbereitung ausgezahlt hat.

 

 

 

Laura Michelle Böttcher belegte beim Vorführen mit ihrer doch etwas „pubertären“-Färse Sally P einen guten 1b-Platz. Auch in der Tierbeurteilung konnte sie sich das Silberpodest sichern und beim Rangieren sogar den Wettbewerb als Beste verlassen. Aufgrund dieser guten Leistungen in allen Teilwettbewerben wurde sie als Bundessiegerin Mittel ausgezeichnet.

 

 

 

 

 Melanie Grunert belegte beim Vorführen mit ihrer Uckermärker-Kuh Svea Pp den dritten Platz, bei der Tierbeurteilung von zwei Anguskühen war sie mit Abstand die Beste und auch beim Rangieren hatte sie mit dem zweiten Platz ein gutes Händchen, was ihr zum verdienten Bundessiegertitel Alt verhalf. Beide traten mit Tieren von Peter Schollbach an. Dieser erhielt als Anerkennung für seine jahrelange intensive Unterstützung der Jungzüchter einen Ehrenpreis vom Bundesverband. 

 

 

 

 

 

 

 

 Franz Leinitz zeigte als jüngster Brandenburger mit seiner Wagyu-Färse Aizudutch eine schöne Vorführleistung und belegte den zweiten Platz in seiner Klasse. Ein gutes Auge bewies er auch beim Rangierwettbewerb (3. Platz).

 Ein Dreamteam waren Luca Brendicke und die Charolais-Färse FHZ Mabelle von Thekla Zachert. Durch die viele Übung stimmte die Chemie und beide belegten einen sehr guten zweiten Platz beim Vorführen. Beim Rangieren erhielt Luca den dritten Platz ihrer Altersklasse. 

 


Marit Löhnert hatte aus Karstädt die Blanca-Tochter RGK Bluna PP* mitgenommen. Das rahmige Rind machte es Marit nicht immer leicht, doch am Ende erkämpften sich beide einen tollen zweiten Platz im Vorführring.

Etwas schwieriger hatte es Tobias Mendler, dessen Limousin-Bullen Brako PP* durch die vielen Eindrücke etwas ungestüm war. 

Insgesamt war es ein sehr schönes Wochenende mit einer hervorragenden Teamleistung der Brandenburger und kollegialem Miteinander aller Fleischrindjungzüchter. Ein Großer Dank gilt der RBB GmbH für die Unterstützung und der Absicherung des Transportes, den Betrieben für die Bereitstellung der ruhigen Tiere für den Wettbewerb, den Helfern und Betreuern, sowie dem VdFJ und der RinderAllianz für die gute Organisation der Veranstaltung.

Hier gibt es alle Ergebnisse zum Download.

 

Im kommenden Jahr findet im Rahmen der BraLa (9.-12. Mai 2019) der 11. Bundeswettbewerb in Paaren statt! Wir laden alle herzlich ein!